Großer Braukessel in einem Brauhaus, daneben Fenster mit Blick auf draußen sitzende Menschen an Tischen.
Vier gerahmte Schwarzweiß-Fotografien an einer dunklen Holzwand, beleuchtet von Lampen in Form von Bierkrügen. Die Bilder zeigen historische Gruppen von Menschen, eine alte Maschine und ein Gebäude.

Geschichte

Bewegte Zeiten, beeindruckende Menschen und bestes Bier. Das ist der Stoff, aus dem unsere Geschichte ist.

1711

Die Brauerei „Zum Erbacher Hof“ wird in der Darmstädter Altstadt gegründet.

Zwei schwarz-weiße Zeichnungen historischer Gebäude: Oben ein Fachwerkhaus mit außen stehenden Tischen und Stühlen, darunter ein großes Eckgebäude mit der Aufschrift „Erbacher Hof“ und „Brauerei Grote“.
Schwarzweißfoto eines Mannes in Arbeitskleidung, der in einem Kellerraum zwischen vielen Glasflaschen steht und anscheinend eine Abfüllanlage bedient.

1839

Umzug auf das jetzige Brauereigelände, genauer in die Karlstraße 10. Seit über 180 Jahren pflegen wir hier nun beste Handwerkstradition nach überlieferten Rezepten.

1867

übernahm Georg Breidenbach die Brauerei unter dem früheren Namen „Zum Erbacher Hof“. Zu dieser Zeit gab es in Darmstadt viele kleine Hausbrauereien. Jeder Stadtteil hatte sein eigenes Bier, das meist für den Eigenbedarf und allerhöchstens für den Kannenverkauf gebraut wurde.

Schwarz-weiß-Zeichnung eines Eckhauses mit der Aufschrift
Schwarzweißfoto einer alten industriellen Maschine mit großem Schwungrad im Hintergrund; im Vordergrund stapeln sich Holzkisten mit Glasflaschen.

1899

tauchte erstmals der Name GROHE auf, als Gabriel Grohe Besitzer der Brauerei „Zum Erbacher Hof“ wurde. Gesegnet mit sechs Kindern (drei Töchter und drei Söhne) war die Zukunft der Brauerei gesichert.
Nachdem der eine Sohn, Otto, nicht aus dem ersten Weltkrieg zurückkehrte, übernahm Georg die Brauerei und sein Bruder Josef wurde Braumeister. Dessen Sohn, ebenfalls Otto, führte diese Tradition des Brauerhandwerks weiter und genoss auch als wohlverdienter Ruheständler bis zu seinem Tode im Jahr 2020 sein Grohe-Bier.

1944

gegen Ende des zweiten Weltkriegs blieb von Darmstadt nur ein Trümmerhaufen übrig und auch mit der Brauerei „Zum Erbacher Hof“ war es damit vorbei. Erst 1948 wurde im Grohe wieder selbstgebraut. Ein Jahr zuvor wurden die durstigen Heiner-Kehlen noch mit Bier von der Rummel-Brauerei gestillt.

Schwarz-weiß-Foto eines teilweise zerstörten Gebäudes mit offenen Wänden, einer Leiter und herumliegendem Schutt.
Schwarz-weiß-Foto einer lächelnden Frau mit welligen, kurzen Haaren, die im Freien ein Glas mit einem Getränk in der Hand hält.

1975

übernahm Maria Grohe, die Enkeltochter von Gabriel Grohe, das Geschäft und führte dies mit Geschick und eiserner Hand bis Ende der 80er Jahre – getreu nach dem Motto „hart aber gerecht“. Noch heute erzählen sich alteingesessene Stammgäste wie es damals war „als die Maria noch lebte…“

1989

übernahm Wolfgang Koehler die Brauerei. Bis heute ist der Grohe Brauereiausschank unter Pächter Goce Risteski ein beliebter Treffpunkt in Darmstadt, in dem man gute, alte Biertraditionen pflegt.

Ein älterer Mann mit Brille und grauem Haar sitzt an einem Holztisch in einer Kneipe, hält ein Glas Bier in der Hand und lächelt in die Kamera. Auf dem Tisch steht ein Metallschild mit der Aufschrift „Grohe Stammtisch“. Im Hintergrund sind viele Gläser und eine Bar zu sehen.
Zwei Bierkrüge mit Schaum stehen nebeneinander auf Bierdeckeln auf einem Holztisch, von oben fotografiert.

1998

nach beinahe 50 Jahren übergibt Otto Grohe, der Vetter von Maria Grohe, die technische Leitung an Braumeister Stefan Goschier. Er hat die Brauerei unter Otto Grohes Anleitung von der Pike auf kennengelernt und ist bis heute für den unverwechselbaren Grohe-Geschmack verantwortlich.

seit 2017

haben die beiden Brüder Wolfgang Koehler und Christoph Koehler das Zepter von ihrem Vater übernommen und schreiben die traditionsreiche Geschichte der beliebten Brauerei Grohe fort.

Kupfernes Braukessel mit dem Schatten der Worte „Bier“ und „ohe“ auf der Oberfläche.
Außenbereich einer Brauerei mit mehreren Holztischen und Bänken, an denen Menschen sitzen, essen und trinken; im Hintergrund ein Gebäude mit dem Schriftzug

Bis heute

arbeiten Brauerei und Gasthaus zusammen, um die Wünsche der Gäste und den Durst nach frisch gezapftem Bier zufriedenstellen zu können. Denn auch heute noch schmecken die Grohe Bierspezialitäten am besten frisch gezapft im hauseigenen Biergarten.

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